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Typische durch Osteoporose bedingte Knochenbrüche sind handgelenksnahe Brüche, Wirbelbrüche besonders im Bereich des Brustkorbs, die zu Schmerzen, Abnahme der Körpergrösse und Buckelbildung führen, sowie Schenkelhalsbrüche im hohen Alter.
Risikofaktoren sind:
Ein besonders grosses Risiko haben Frauen, deren Menopause vor dem 40. Lebensjahr eingesetzt hat, deren Mütter oder Grossmütter im Alter kleiner wurden, die in jüngeren Jahren längere Ausfälle der Periodenblutung hatten sowie Raucherinnen.
Es gibt die Möglichkeit, Knochendichtemessungen durchzuführen, um festzustellen, ob ein beschleunigter Knochenabbau vorliegt.
Frauen, die wegen Hitzewallungen mit Hormonen behandelt werden, profitieren von der die Knochen schützenden Wirkung der Oestrogene. Heute weiss man, dass bereits niedrig dosierte Hormone die Knochenstruktur verbessern können.
Neben Oestrogenen wirken ebenfalls "oestrogenartige" Substanzen, die sog. SERMs (selektive Oestrogenrezeptor-Modulatoren). Ihr Einsatz muss individuell entschieden werden nach Durchführung einer Knochendichtemessung.